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  • Unsere Arbeit in Zahlen
  • Unsere Arbeit in Zahlen

    2010 bis 2018 - 195.000 verteilte Euros in 9 Jahren!

    Als inländische Stiftung des privaten Rechts haben wir eine Anerkennung durch die Regierung von Oberfranken. Es gibt eine bestätigte Satzung, in der unser Stiftungszweck festgelegt ist, und wir sind verpflichtet, unsere Einnahmen und Ausgaben in einer betriebswirtschaftlichem Jahresrechnung zusammenzustellen und der Stiftungsaufsicht der Regierung in Bayreuth vorzulegen. Wenn alles in Ordnung ist, erhält man einen Freistellungsbescheid für Steuern, der auch zur Ausstellung von Spendenquittungen an die Spender berechtigt. Dieser Freistellungsbescheid kann jederzeit bei uns angefordert werden.

    Eine Stiftung hat im Gegensatz zu einem Verein einen Kapitalstock, in den der Stifter Vermögen eingebracht hat. Dieser Kapitalstock bleibt von Ausgaben unangetastet, lediglich die Zinserträge aus diesem Kapital können für den Stiftungszweck verwendet werden. Als Spender kann man sich entscheiden, ob die Spende diesem Kapitalstock (Zustiftung) zugerechnet werden, oder im operativen Bereich (als Zuwendung an Betroffene) direkt weitergegeben werden soll. Eine Zustiftung empfiehlt sich für größere Spenden, Nachlässe und ähnliches. Das Kapital arbeitet in der Stiftung, der Zustifter sichert sein Vermögen sozusagen auf „ewig“ und schützt es vor Verlust. Dies muss gezielt bei der Spende angegeben werden und wird auch in der Spendenquittung explizit bestätigt. Als junge Stiftung sind wir dringend auf Spenden in den operativen Bereich angewiesen, denn nur ein kleiner Teil der Zuwendungen an Familien kann aus den Zinsen risikoarmer Geldanlagen bereitgestellt werden.

    Während im Anfangsjahr nur 3.000 € an Betroffene verteilt werden konnten, haben wir in 2018 über 34.000 € an Familien mit krebs- oder schwer chronisch kranken Kindern überweisen können. Dem stehen in 2018 Spendeneinnahmen in Höhe von 31.000 Euro gegenüber, der Rest der verteilten Summe stammt aus Zinseinnahmen. 21.500 € Spenden haben wir zudem für den Kapitalstock erhalten, der inzwischen auf 405.720 € angewachsen ist. Kosten entstehen aufgrund unserer ehrenamtlichen Arbeit nur in sehr geringen Ausmaß und werden durch Porto, Telefon, Auslagenersatz, Rechts und Beratungskosten verursacht. Gerade mal 3000 € sind dafür angefallen. Unter 10 % der Einnahmen. Nur diese Einnahmen-Ausgaben-Rechnung begrenzt unsere unbürokratische Hilfe. Was wir einnehmen, wird verteilt.

    Über 50 Familien haben sich in all den Jahren hilfesuchend an uns gewendet, derzeit unterstützen wir 4 Familien mit krebskranken Kindern laufend, in 2018 wurden dafür 60 % der Ausgaben verwendet. 30 % gingen an die Familien schwerst chronisch kranker Kinder, überwiegend als Einmalzahlungen. Zwei Kindern konnten wir bei der Erfüllung letzter Wünsche unterstützen. Ein Kind ist verstorben. Es ist uns wichtig, hier in unserer Region Netzwerke zu bilden, die wir, fernab von den behandelnden Kliniken, den Betroffenen zur Verfügung stellen können. Dazu zählen die regelmäßigen Elterntreffen und der Austausch mit den Familien, die Erfahrungen aus der jahrelangen Stiftungsarbeit sind ein wichtige Hilfestellung für Betroffene, die die monetäre Arbeit oft weit übertreffen.

    Bitte informieren Sie sich über unsere Arbeit. Wir geben Ihnen jederzeit detailliert Auskunft.